Inga von miameide im Interview

Hallo!

Stelle dich doch bitte kurz vor, wie und wo lebst du, was machst du, wenn du nicht gerade an deinem DIY-Projekt arbeitest?

Hallo, ich bin Inga von miameide. Ich lebe mit meiner kleinen Familie – meinem Mann und meiner Tochter Maja- in Karlsbad bei Karlsruhe. Wenn ich gerade nicht an miameide arbeite, dann mache ich noch meinen Master in Informationswirtschaft und arbeite auch noch nebenher an meiner Uni als Übungsleitung.

Bitte stell uns dein DIY-Projekt vor: Um was handelt es sich genau und seit wann beschäftigst du dich damit?

Ich beschäftige mich seit Mitte ´16 mit miameide als Shop. Zuvor habe ich als (werdende) Mama für den gleichnamigen Blog Artikel geschrieben.

Bei miameide gibt es Illustrationen aller Art und ausgewählte zugehörige Papeterie-Artikel.

Was hat dich zu deinem DIY-Projekt gebracht?

Meine Tochter! Ich hatte bestimmte Vorstellungen von Illustrationen und konnte diese so auf dem Markt noch nicht finden. Dadurch, dass ich schon immer gerne kreativ war und viele Sachen selbst gemacht habe, habe ich kurzerhand einfach beschlossen, selbst zu zeichnen. Nach und nach sind immer mehr Ideen und entsprechende Bilder entstanden. Dadurch wurde ich regelrecht motiviert immer weiter zu machen – und das soll auch so bleiben!

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Ich kann alles, was mir gerade im Sinn herumschwirrt, sofort festhalten und einem breiten Publikum zeigen. Bei großen Marken und Unternehmen ist der Produktentwicklungszyklus sehr lang und muss bei mehreren Hierarchiestufen auf Zustimmung stoßen. Bei miameide bestimme ich selbst, was wann wie erstellt wird und kann direkt Feedback von Kunden erfahren. Ich habe auf Instagram ein Bild mit dem Spruch gelesen (den genauen Wortlaut kenne ich nicht mehr): Du solltest wissen, dass wenn du in einem kleinen Shop einkaufst, dann macht jemand irgendwo auf der Welt einen Freudentanz – da musste ich doch sehr schmunzeln, weil es genau so eben ist! Es ist etwas so Schönes, wenn man von einem Kunden eine ganz liebe Email erhält, in der steht, wie schön er oder sie das Produkt finden. An solchen Tagen verwandelt man sich in ein Honigkuchenpferd – oder Einhorn 😉 – und ist einfach nur glücklich, etwas machen zu dürfen, was so viel Spaß macht und auch noch anderen Freude bereitet.

Was sind deine größten Inspirationsquellen?

Auch hier wieder: meine Tochter! Ich versuche bei manchen Illustrationen mit Kinderaugen ans Werk zu gehen. Eine weitere wichtige Inspirationsquelle ist für mich die Natur: da fühle ich mich am wohlsten und gleichzeitig ist diese Quelle nahezu unerschöpflich groß. Es gibt immer etwas Schönes zu entdecken.

Hast du einen Traum/eine Idee, die du gerne mit deinem DIY-Projekt umsetzen würdest?

Ohja, ich habe etliche Ideen, die ich Schritt für Schritt aufarbeiten möchte: ein Buch, viele weitere Motive und „Projektionsflächen“ für diese Motive. Frau und Mann dürfen gespannt sein – ich bin es auch! 🙂

Welche Bastel-Aktion aus deiner Kindheit ist dir im Gedächtnis geblieben?

Da waren diese schönen Zeichnungen, die ich zusammen mit meiner Mama für die Grundschule erstellt habe: Ich hatte eigentlich nur einen kleinen Teil dazu beigetragen J. Meine Mama hat sich so viel Mühe gegeben und ganz fabelhafte Bilder hervorgebracht. Natürlich haben aber die Lehrer gleich erkannt, dass die kleine Inga so etwas Tolles nicht hätte Zustande bringen können mit acht Jahren. Bis heute kann ich mich aber an diese wundervollen Bilder erinnern und finde, dass ich sie auch heute nicht so schön hinbekommen würde, wie meine Mama es damals für mich getan hat.

Verrätst du uns, welches DIY- Projekt für das beginnende Jahr gerade auf deinem Schreibtisch liegt, worauf dürfen wir uns demnächst freuen?

Auf alles, was der Frühling hergibt könnt ihr euch bei miameide freuen! Ganz viele neue (florale) Motive.

Gibt es etwas, was du Interessierten abschließend als Tipp mitgeben möchtest?

Immer Augen aufhalten! Die schönsten Dinge sind alltäglich und nah, ihr müsst sie nur wahrnehmen.

Vielen Dank!