HUMMEL&WOLF


Profil

HUMMEL&WOLF – besteht aus Irene Hummel und Daniela Wolf. Sie verkaufen außergewöhnlichen Fairtrade-Schmuck und Accessoires aus aller Welt. Die Stücke werden in kleinen Auflagen hergestellt, in ihnen vereinen sich oft neue Designelemente mit traditionellem Handwerk.

HUMMEL&WOLF Produkte sind fair produziert und handgemacht. Dabei stammen fast alle verarbeiteten Materialien aus der Natur, wie z.B. Tagua-Nuss, Açaisamen, Horn, Seide; oder aus gebrauchten Materialien wie alten Magazinen, Dosen und Altglas, die im Upcycling künstlerisch verarbeitet werden.

 

HUMMEL&WOLF im Interview:

Ihr seid einer der vielen Schmuckaussteller unter den Kreativen von Deine eigenART. Doch ihr stellt euren Schmuck nicht selbst her, sondern verkauft Fair-Trade-Schmuck und Accessoires aus der ganzen Welt. Wie kommt z.B. die Kette aus Swasiland zu euch?

Wir finden unsere Schmuckstücke auf ganz unterschiedliche Weise: z.B. besuchen wir Messen, die sich auf Fair Trade spezialisiert haben – und lernen dort entweder die Produzenten direkt oder den Importeur kennen. Natürlich recherchieren wir auch sehr viel im Internet und machen dort erste Kontakte. In Mexiko sind wir auch regelmäßig vor Ort und suchen nach neuen Produkten. Wenn wir dann tollen Schmuck gefunden habe, übernehmen wir ihn meistens so wie er ist, manchmal entwickeln wir ihn aber auch zusammen mit Kunsthandwerkern und Designern weiter.

Wodurch wird sichergestellt, dass es sich auch wirklich um Fair-Trade handelt?

Wir stellen das dadurch sicher, dass über 90% unserer Produkte gesiegelt sind – die meisten haben das Siegel der World Fair Trade Organization (WFTO). Für uns sind die Siegel wichtig, denn zum einen möchten wir aus ökologischen Gründen nicht selber durch die ganze Welt reisen (auch wenn das sicher schön wäre) und zum anderen führen die Siegelorganisationen regelmäßige Kontrollen und Reports durch. Und nur so können wir sicher sein, dass nicht nur Fair Trade draufsteht, sondern auch tatsächlich drin ist.

Nach welchen Kriterien sucht ihr den Schmuck aus? Spielt auch das Design eine Rolle?

Wir suchen den Schmuck tatsächlich hauptsächlich nach unserem Geschmack aus! Das Design spielt dabei eine sehr große Rolle, denn wir kombinieren bei unseren Produkten traditionelles Kunsthandwerk mit Design. Die Schmuckstücke oder die Accessoires sollen also immer etwas besonderes haben, daher haben wir auch einige Gruppen, die mit Designern zusammen arbeiten.

Eine weitere Besonderheit bei eurem Schmuck ist das Material, welches meistens direkt aus der Natur kommt. Was ist das bisher außergewöhnlichste Material, das sich in eurer Produktpalette befindet?

Eine unserer außergewöhnlichsten Materialien ist die Taguanuss aus Südamerika. Sie wird auch Steinnuss genannt – weil sie so unglaublich hart ist. In Deutschland war Tagua bereits im 19. Jahrhundert ein heiß begehrtes Importgut. Bis Ende der 30er Jahre wurde sie tonnenweise hierher geliefert, um daraus Spielfiguren, Würfel und vor allem vor allem Knöpfe zu fertigen. Mit der Einführung der synthetischen Materialien änderte sich das schlagartig. Wir haben einige Halsketten aus Tagua in unserem Sortiment, bei denen die Nuss jeweils ganz anders bearbeitet und gefärbt wurde. Die Farben sind leuchtend und man sieht noch die Maserung  – dadurch sieht jedes Schmuckstück etwas anders aus. Das tolle an dieser Nuss ist, dass sie sich unglaublich glatt und angenehm auf der Haut anfühlt – daran merkt man auch, dass es ein natürliches Produkt ist.

Worauf können sich die Deine eigenART-Besucher an eurem Stand in Hamburg besonders freuen?

Für unseren Stand auf der eigenArt bringen wir einige Stücke mit, die wir nur für den Markt dabei haben – die gibt es nicht in unserem Onlineshop. Das sind wunderschöne Einzelstücke – z.b. Ringe, die es dann eben nur einmal auf der Welt gibt. Außerdem haben wir tolle Ohrhänger aus lackiertem Papier dabei, die alle anders aussehen, da sie aus unterschiedlichsten Magazinseiten gearbeitet wurden.

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