Borknerei


Profil

Auch wenn er zwischendurch die Vorzüge der Zivilisation durchaus zu schätzen weiß, übt das einfache, naturverbundene Leben seit jeher einen unwiderstehlichen Reiz auf ihn aus. Unversehen findet er sich in Situationen wieder, die die meisten seiner modernen Zeitgenossen als unerquicklich, primitiv oder anstrengend empfinden würden – ihn aber offensichtliches Behagen bereiten: Sei es bei monatelangen Radtouren durch ganz Europa (fast) ohne Geld, als Ziegenhirt auf abgeschiedenen Alpen oder auf ausgedehnten gepäcklosen Streifzügen durch die Wälder Mitteleuropas.
So ist es keineswegs ein Zufall, daß er – äquivalent zu seinen Vorfahren aus der Steinzeit und vielen Naturvölkern – bald auf das überall verfügbare und überaus praktische Material Baumrinde gestoßen ist, aus dem sich viele nützliche Gegenstände des Survivalalltags herstellen lassen. Besonders fasziniert ist er von dem ästhtischen Reiz dieses fast vergessenen Rohstoffes, in dem Künstlermutter Natur einem überwältigenden Farbreichtum und verspielte Muster und Zeichnungen hervorbringt. Angetrieben von der Liebe zu dem Naturrohstoff Baumrinde entstand bald die Idee, unterschiedliche Produkte daraus herzustellen und zum Verkauf anzubieten – um auch andere an der natürlichen Schönheit teilhaben zu lassen und um sich eine Lebengrundlage aufzubauen, die gänzlich auf Ausbeutung von Mensch und Natur verzichtet. Denn die Rohstoffe werden selber geerntet und stammen von bereits abgestorbenen Bäumen. Auch die Produktion findet nahezu ohne Einsatz von Strom und Chemie statt. Seit einem knappen Jahr bietet er seine Produkte mit gutem Erfolg auf diversen Kunstmärkten in Berlin an – und seinen Kunden die Möglichkeit, sich ein unverfälschtes Stück Wildnis direkt ins Wohnzimmer zu holen.

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